Autor: Kanhaiya

2.29 Reise in den Westen und Rückkehr

Vor seiner Über­fahrt nach Ame­rika ver­brachte Śrīla Bhak­ti­ve­dānta Svāmī Mahārāja viel Zeit in Delhi mit dem Drucken und Ver­teilen seiner Zeit­schriften und Bücher. Śrīla Guru­deva wohnte oft bei ihm in seinen Zim­mern im Chip­pi­wada Rādhā-Kṛṣṇa Tempel. Bevor er 1965 mit einem Fracht­schiff in die USA auf­brach, bat Śrīla Svāmī Mahārāja Śrīla Guru­deva, ihn in den Westen zu begleiten. Guru­deva wandte demütig ein, dass er nicht ohne die Erlaubnis seines spi­ri­tu­ellen Mei­sters abreisen könne, der ihm ange­wiesen hatte, die Kes­avaji Gau­diya Matha und die Pre­digt­tä­tig­keiten in Nord­in­dien zu leiten. Śrīla Guru­deva nahm Abschied von ihm und ver­sprach, in enger Ver­bin­dung...

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2.28 Ein Einblick in Śrīla Gurudevas innere Stimmung

Srīla Guru­deva ver­ehrte die Bild­ge­stalten Rādhā-Vinoda Bihārīs in der Kes­avajī Gauḍīya Maṭha mit der spe­zi­fi­schen Stim­mung seiner inneren Iden­tität als Ihre ver­traute Die­nerin. Einmal, als Guru­deva die Bild­ge­stalten anklei­dete, verlor er sein äußeres Bewusst­sein und war sich nur seiner Iden­tität als Dienst­magd Śrī Ramaṇa Bihārīs bewusst. So absor­biert, salbte Śrīla Guru­deva Vinoda Bihārī auf solche Weise ein, dass Er statt Seiner hellen Tönung einen dunklen Farbton erhielt, und änderte Vinoda-Kuñja in Ramaṇa-Kuñja um. Einige konnten Guru­devas spi­ri­tuell eksta­ti­sche Stim­mung nicht begreifen und schrieben an Ācārya Kesarī: „Nārāyaṇa Mahārāja hat deinen Vinoda Bihārī in Śyāma Bihārī umge­än­dert. Er bildet sich...

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2.27 Das Vertieftsein der Gopīs

Ein Leser der Bhāgavat-Patrikā aus Tārāgaḍha, Punjab, stellte am 29. April 1968 in einem Brief die Frage: „Im Śrīmad-Bhāgavatam, in der Beschrei­bung des rāsa-līlā heißt es, dass nach dem plötz­li­chen Ver­schwinden Śrī Kṛṣṇas die gopīs von Gedanken an Ihn über­wäl­tigt wurden. Sie gerieten in einen sol­chen emo­tio­nalen Zustand, dass sie die ganze Welt als von Kṛṣṇa durch­drungen sahen. In ihrem Gefühls­zu­stand der Nicht­un­ter­schei­dung begannen sie, ihr eigenes Selbst als Kṛṣṇa zu erfahren. Was bedeutet es hier, wenn die gopīs die ganze Welt als durch­drungen von Kṛṣṇa und sogar sich selbst als Kṛṣṇa erleben?“ Śrīla Guru­deva ant­wor­tete aus­führ­lich in der...

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Tempelprogramm April

Hare Krishna liebe Devo­tees, hier ist unser Monats­pro­gramm für den April. Dieser Monat lässt mit einigen High­lights grüßen. Zu Beginn des Monats besucht uns Pujya­pada Bhak­ti­ve­danta Mad­hava Maha­raja, Srila Guru­devas ver­trauter Diener und Begleiter. Die Pro­gramm­zeiten findet ihr im Monats­pro­gramm unter dem Link unten. Die Woche darauf, vom 6.–8.April sind wir mit einem Buch­stand und einem Vor­trag auf der Stutt­garter Yoga­messe ver­treten. Letztes Jahr war unser Stand sehr erfolg­reich, wir konnten dort viele Bücher ver­teilen. Die Woche darauf, vom 12.–15.April, freuen wir uns auf den Besuch von Kis­hori Mohan Prabhu und Sudevi Didi, die uns mit ihren wun­der­vollen Bha­janas beglücken werden. Natür­lich...

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2.26 Schützt die Kühe!

Als 1964 die Viśva Hindu Pariśad (Welt-Hindu-Vereinigung) gegründet wurde, bat man Guru­deva, Mit­glied zu werden, und er stimmte zunächst zu, sich den Bemü­hungen zur Erhal­tung der Kultur und Lehre des sanātana-dharmas anzu­schließen. Der Leit­satz der Orga­ni­sa­tion ist dharmo rakṣati rakṣitāḥ ‒ „Dharma schützt seinen Beschützer“, und sein Symbol ist der Bany­an­baum. Ziel der VHP ist es, die glo­bale hin­du­isti­sche Gesell­schaft zu festigen, zu stärken und zu schützen, indem sie den ewigen und uni­ver­salen Grund­werten des sanātana-dharmas folgt, und das Wohl der Men­schen durch Bil­dung, medi­zi­ni­sche Hilfe, Lite­ratur und wis­sen­schaft­liche For­schung auf der Grund­lage der vedi­schen Kultur zu för­dern. Als...

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