Als näch­stes kamen die Pilger nach Brāhmaṇa-Puṣkara. In Satya-Yuga besuchte ein brāh­maṇa mit Namen Jīvana Dāsa auf einer Reise durch ver­schie­dene hei­lige Plätze diesen Ort. Eines nachts hörte er im Traum eine gött­liche Stimme: „Bleib hier und chante die Hei­ligen Namen des Herrn. All deine Her­zens­wün­sche werden in Erfül­lung gehen.“ Jīvana Dāsa reiste nicht weiter, son­dern errich­tete hier eine Hütte, in der er bis zum Ende seines Lebens bha­jana aus­führte. Als er im Alter gebrech­lich wurde, erschien Puṣ­kara, der König der Hei­ligen Orte, vor ihm. Puṣ­kara erschien in seiner per­so­ni­fi­zierten Gestalt und sprach: „Den Segen, den man erlangen kann, indem man hun­dert Mal in allen hei­ligen Gewäs­sern badet, bekommt man, wenn man ein­fach nur eine Nacht in Navadvīpa-Dhāma ver­bringt. Des­wegen bleibe auch ich ewig­lich hier, zusammen mit allen anderen hei­ligen Orten. Im kom­menden Kali-Yuga wird Gau­ra­hari in Māyāpura erscheinen und kṛṣṇa-prema frei ver­teilen. Auch du wirst zu dieser Zeit hier geboren werden und Seine außer­ge­wöhn­li­chen Taten sehen können. Bis dahin bade bitte in diesem See, den ich offen­bart habe.“ Puṣ­kara zeigte Jīvana Dāsa seine Form als ein bezau­bernder See in dieser Gegend. Mit Ach­tung brachte Jīvana Dāsa seine Opfe­rungen im Brāhmaṇa-Puṣkara dar und führte bha­jana an dessen Ufern aus.

Danach über­querte die Pari­kramā­gruppe die Gaṅgā und blieb über Nacht in Kolad­vīpa.

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